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USA: Neue Bedrohung durch Longhorn-Zecke in Tennessee

- 23.08.2025
Die Longhorn-Zecke, ursprünglich aus Ostasien stammend, hat sich mittlerweile in 21 US-Bundesstaaten, darunter Tennessee, ausgebreitet. Diese invasive Art wurde erstmals Ende Juni in Michigan gesichtet und hat sich schnell verbreitet. Experten vermuten, dass die Zecke über den Transport von Vieh in die USA gelangt ist.
Die Longhorn-Zecke ist nicht nur ein lästiger Parasit, sondern auch ein potenzieller Überträger von bakteriellen Infektionen, die schwere Symptome hervorrufen können. Dr. Jermaine Hogstrom vom CHI Memorial Hospital warnt, dass ein Biss dieser Zecke zu hohem Fieber und einem niedrigen Blutplättchenwert führen kann. Diese Symptome sind besonders besorgniserregend, da die CDC berichtet, dass die Notaufnahmen im Juli mehr Besuche wegen Zeckenbissen verzeichneten als in den letzten acht Jahren zusammen.
Um sich zu schützen, rät Dr. Hogstrom, beim Aufenthalt im Freien Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Dazu gehört die Verwendung von Zeckenschutzmitteln sowie das Tragen von langärmeliger Kleidung. Sollte man eine Zecke entfernen müssen, empfiehlt er, diese mit einer Pinzette zu entfernen und in einem Plastikbeutel aufzubewahren, um sie später identifizieren zu können.
Die Verbreitung der Longhorn-Zecke stellt eine ernsthafte Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar, insbesondere in Regionen, die bisher nicht mit solchen Invasionen konfrontiert waren. Die Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Tiergesundheit könnten ebenfalls erheblich sein, da die Zecke Krankheiten auf Vieh übertragen kann. Die Behörden arbeiten daran, die Ausbreitung zu überwachen und Strategien zu entwickeln, um die Bevölkerung zu schützen.


