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NEWS
von der AVA und aus der Branche
Praktisch angewandte Milchviehernährung: Mi 11. – Do 12. März 2026 in A-3313 Wallsee (OÖ)
Ein Intensivseminar für Tierärzte/-innen, Landwirte/-innen Herdenmanager/-innen und Berater/-innen in der Milchviehherdenbetreuung, Kursleitung: Dr. Wolfram Richardt, LKS Lichtenwald (Sachsen),

Futterproben beurteilen...
Ein Intensivseminar für Tierärzte/-innen, Landwirte/-innen Herdenmanager/-innen und Berater/-innen in der Milchviehherdenbetreuung
Als Fortbildung anerkannt: Bildungsstunden: 14,00 BS allg./14,00 FTA Wiederkäuer/14,00 TG
Mi-Abend Vortrag (auch separat buchbar(kostenfrei)):
Wie ein „guter Betrieb“ von 34 auf 40 l kommt -welche MUST HAVES eine gute Ration haben muss-
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Um auf dem Gebiet der praktischen Milchviehfütterung, des
Futtermanagements und der Beurteilung der Futterrationen auf den Betrieben, interessierten Tierärzten und Tierärztinnen, Herdenmanagern/innen und Beratern/-innen aus der Landwirtschaft, die Möglichkeit zu geben, sich höher zu qualifizieren, bietet die AVA diesen zweitägigen Intensiv-Fütterungs-Kurs am 11.-12. März in A-Wallsee (OÖ) an.... .
Alle weiteren Infos zu diesem AVA-Seminar und die Anmeldung HIER
Rinderschlachtzahlen gesunken
Die deutsche Fleischproduktion schrumpft nur noch leicht. Während sich die Nachfrage nach Geflügel oder Schwein stabil zeigt, gehen die Zahlen für Rindfleisch zurück.
Die Schlachtbetriebe in Deutschland haben im vergangenen Jahr etwas weniger Fleisch produziert als im Jahr zuvor. 6,9 Millionen Tonnen bedeuteten einen Rückgang um 15.400 Tonnen oder 0,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt berichtet.
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Blauzungenkrankheit (BTV) bislang lokal begrenzt
Das Virus hat auch Hessen erreicht, fast das gesamte Bundesland gehört zur Sperrzone. Was empfehlen die Behörden den Tierhaltern?
Der Ausbruch der Blauzungenkrankheit im Landkreis Bergstraße hat für den benachbarten Landkreis Darmstadt-Dieburg keine unmittelbaren Auswirkungen. Die bereits geltenden Schutz- und Überwachungsmaßnahmen blieben unverändert bestehen, teilte die Kreisverwaltung in Darmstadt mit.
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Human Flatus Atlas: Wie oft flatuliert der Mensch pro Tag?
Ein Sensor in der Unterwäsche soll klären, was lange unklar war: Wie häufig furzen wir am Tag? Erste Daten einer US-Studie zeigen: deutlich mehr als gedacht.
Wie oft hat ein Mensch täglich Blähungen? Eine neue US-Studie liefert darüber erstmals genaue und durchaus überraschende Zahlen - dank einer «smarten Unterwäsche»: Darin misst ein kleines Gerät, das an einer normalen Unterhose befestigt wird, mithilfe eines Sensors präzise die Gasabgänge im Alltag.
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Erster Vogelgrippe-Ausbruch vor 20 Jahren
Der erste Ausbruch der Vogelgrippe in Deutschland war im Februar 2006 auf der Insel Rügen. Das H5N1-Virus wird seither immer bedrohlicher. Was könnte Impfen ausrichten?
Vor 20 Jahren, am 14. Februar 2006, ist erstmals in Deutschland das Vogelgrippe-Virus H5N1 nachgewiesen worden. Betroffen waren zwei tote Schwäne auf der Insel Rügen. Hunderte weitere Zugvögel verendeten damals in der Ferienregion - und es sollte erst der Anfang sein.
Allein in Mecklenburg-Vorpommern registrierten die Behörden seither mehr als 170 Ausbrüche in Geflügelbetrieben, wie das Umwelt- und Agrarministerium in Schwerin berichtet. Dabei hat das Geschehen in den letzten fünf Jahren deutlich Fahrt aufgenommen.
Bis 2020 schlägt das Virus saisonal zu
Bis Herbst 2020 schlug das Virus saisonal mit dem Herbstvogelzug und in den darauffolgenden Wintermonaten zu, berichtet Till Backhaus (SPD), der das Geschehen vom ersten Tag an als MV-Agrarminister begleitete. Seit 2021 kommen demnach Infektionen bei Wildvögeln und Ausbrüche in Haltungen nach seinen Worten zunehmend ganzjährig vor. Von den 168 Ausbrüchen in Geflügelställen von 2006 bis 2025 wurden 36 bis zum Jahr 2020 festgestellt und 132 in den Jahren 2021 bis 2025.
In den ersten Wochen des neuen Jahres gab es in MV auch schon wieder sechs Ausbrüche, so Backhaus. Damit seien seit vergangenem September 20 Ausbrüche in Ställen mit etwa 383.000 Tieren verzeichnet worden. Die Tiere verendeten oder wurden getötet.
Ausbruch ist Todesurteil für alle Tiere eines Stalls
Bei einem Geflügelpest-Ausbruch muss das ganze Geflügel des betroffenen Betriebes getötet werden. Das Virus gilt als hochansteckend. Um das Unternehmen werden Schutzzonen gezogen, in denen etwa der Handel mit Geflügel eingeschränkt ist.
Das Land und die Tierseuchenkasse haben dem Ministerium zufolge seit 2006 gut 14 Millionen Euro Entschädigungen an betroffene Geflügelhalter bezahlt. «Der tatsächliche Schaden für die Betriebe entlang der Wertschöpfungskette ist aber deutlich höher», so Backhaus. Er spricht sich für die Impfung von Geflügel aus. Das ist aber nicht ganz so einfach.
Impfung: Möglich aber kompliziert
Zwar ist die Impfung von Nutzgeflügel in der Europäischen Union erlaubt, flächendeckend angewendet wird sie nicht - wegen aufwendiger Kontrollpflichten und weil Betriebe mögliche Handelsbeschränkungen beim Export ihrer Waren befürchten. Ein Impfprogramm in Frankreich bei größeren Entenbeständen habe gezeigt, dass großangelegtes Impfen erfolgreich möglich ist, so Martin Beer, Vizepräsident des FLI.
Derzeit müsse regelmäßig offiziell bestätigt werden, dass geimpfte Tiere auch tatsächlich gesund sind. «Es müssen zahlreiche Proben genommen werden, die ein Labor in engen Abständen untersuchen muss. Und wir reden ja nicht von zehn Hühnern, sondern eventuell von einem Betrieb mit zwei Millionen.» Deshalb gebe es Gespräche auf EU-Ebene, die Regularien zu vereinfachen und künftig vornehmlich krank erscheinende oder verendete Tiere in geimpften Beständen zu untersuchen.
Gezielt eingesetztes Impfen könnte helfen, es würde die übrigen Maßnahmen gegen eine Verbreitung von Erregern aber nicht ablösen, so Beer weiter. Das heißt auch, es würde das Töten von Tieren beim Seuchenausbruch nicht komplett verhindern können.
Auch Kühe betroffen
Zuletzt hatte der erste Vogelgrippe-Nachweis bei einer Kuh außerhalb der USA Aufsehen erregt. In der Milch eines Tieres in den Niederlanden waren im Januar Antikörper gegen den Erreger H5N1 gefunden worden. Das Risiko schätzt das zuständige Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Greifswald nach eigenen Angaben trotz des neuen Falls für hiesige Wiederkäuer weiter als sehr gering ein - «solange es bei einem Einzelfall bleibt und weitere Untersuchungsergebnisse keine Hinweise auf eine weitere Viruszirkulation bei Rindern liefern», hatte eine Sprecherin geschrieben.
Reporterin begleitet Ärztin in Tierklinik: "Ich könnte direkt weinen" (in der ARD Mediathek)
Reporterin begleitet Tierärztin Romina Plaiker in der Notaufnahme der Tierklinik Oberhaching und zeigt, wie anspruchsvoll und emotional der Beruf ist.
PULS-Reporterin Leah Nlemibe begleitet Tierärztin Romina Plaiker in der Notaufnahme der Tierklinik Oberhaching, um sich einen Eindruck von ihrer Arbeit zu verschaffen. Plaiker ist in ihrer Schicht für alle Notfälle verantwortlich, die in die Klinik kommen. „Das sind manchmal nur zwei, es können aber auch zehn Notfälle in einer Nacht sein. Unsere Aufgabe ist nicht nur, den Tieren zu helfen, wir müssen auch die Menschen beruhigen“ erklärt die Tierärztin.
Klinikaufenthalt kostet Besitzer oft mehrere Tausend Euro
Hohe Suizidrate im Berufsfeld Tiermedizin
„Lebensbedrohliche Praxisfälle“ belasten die Tierärztin: „Es gibt schon Fälle, die schwierig für mich sind. Wir sprechen mit den Kollegen darüber und haben auch psychologische Hilfe. Die Suizidrate ist in diesem Beruf sehr hoch.“ Laut Studien hat jede dritte Person im Tierarztberuf ein erhöhtes Suizidrisiko, während es in der Allgemeinheit nur jede 15. Person betrifft. Außerdem ist das Risiko für Depressionen erhöht, während das Gehalt deutlich unter dem von Humanmedizinern liegt. Berufseinsteiger verdienen etwa 3700 Euro brutto, Assistenzärzte in der Humanmedizin starten bei rund 5600 Euro.
Hier in der ARD Mediathek können Sie das Video vom 11.02.2026 abrufen.
Was tun bei lebensschwachen Kälbern?
Atmet ein Kalb nach der Geburt nur schwach oder gar nicht müssen sofort Maßnahmen ergriffen werden. Wenn Strohhälme in der Nase oder Wasser ins Ohr nicht helfen, muss reanimiert werden.

De beiden „Dream-Team-Referenten“ zu dieser Gesamtthematik, Prof. Dr. med. vet. Martin Kaske von der Universität Zürich, ausgewiesener tierärztlicher Kälberspezialist und Dr. agr. Hans-Jürgen Kunz, Kiel, (Haltung, Fütterung, gesetzl. Vorgaben, …) genießen internationalen Ruf und stehen für dieses spezielle AVA-Seminar zur Verfügung.
In der Praxis passiert es immer wieder: Das Kalb ist geboren, aber es bleibt still, hebt den Kopf nicht und macht keinen Atemzug – in diesem Moment zählt jede Sekunde. Jetzt kommt es darauf an, ruhig zu bleiben, schnell zu reagieren und die richtigen Handgriffe zu kennen. Denn, ob ein Kalb gut oder überhaupt ins Leben startet oder schwere Schäden davonträgt, entscheidet sich oft direkt in den ersten Minuten nach der Geburt.
Wer hier gezielt handelt und die Atmung aktiv anregt, kann Leben retten und legt den Grundstein für ein gesundes, leistungsfähiges Tier. Wenn ein Kalb nicht oder nur schwach atmet, sollten Landwirte deshalb sofort mit den folgenden Maßnahmen zur Kälberreanimation beginnen.
Erste Maßnahmen:
-Damit das Kalb atmet: Der Strohhalm in der Nase
-Das Kalb zurück ins Leben holen: Brustlage und Atemreflexe auslösen
-Beatmung
-Herzmassage (wenn kein Herzschlag feststellbar)
u.v.m.
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Im Beitrag werden Tipps für Landwirte Tipps bei lebensschwachen Kälbern gegeben.. .
Hierzu möchten wir auf die AVA-Fortbildung Kälber & Fresser für Spezialisten - in 94419 Reisbach (LK Dingolfing-Landau – Niederbayern) hinweisen (siehe hier auf der AVA-Seminar-Seite)
Haltung, Fütterung, Tiergesundheit, Prophylaxen, Metaphylaxen, Management,... für eine anschließende erfolgreiche Milchproduktion.
Die beiden „Dream-Team-Referenten“ zu dieser Gesamtthematik, Prof. Dr. med. vet. Martin Kaske von der Universität Zürich, ausgewiesener tierärztlicher Kälberspezialist und Dr. agr. Hans-Jürgen Kunz, Kiel, (Haltung, Fütterung, gesetzl. Vorgaben, …) genießen internationalen Ruf und stehen für dieses spezielle AVA-Seminar zur Verfügung.
Welchen Stellenwert haben Menschen in puncto Monogamie? Wissenschaftler vergleichen sie mit anderen Tieren.
Menschen gehören zur „Premier League“ der monogamen Säugetiere
Eine neue Auswertung ordnet das menschliche Paarungsverhalten im Vergleich zu anderen Säugetieren ein. Anhand von Geschwisterkonstellationen zeigt sich: Menschen liegen klar im Bereich sozial monogamer Arten. Methode, Befunde und Limitationen im Überblick.... .
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Die Paarbindung beim Menschen ist eher mit der exklusiven Paarung bei Erdmännchen und Bibern vergleichbar als mit der unserer primaten Verwandten.
- Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Mensch von Natur aus monogamer ist als bisher angenommen und damit eher Arten wie Erdmännchen und Biber ähnelt als anderen Primaten.
- Der Cambridge-Anthropologe Mark Dyble entwickelte eine neue Methode zur Quantifizierung der Monogamieraten, indem er die Anteile von Voll- und Halbgeschwistern innerhalb verschiedener Arten analysierte.
- Die in den Proceedings of the Royal Society B veröffentlichte Studie ergab eine Vollgeschwisterrate von 66 Prozent beim Menschen, womit dieser unter elf sozial monogamen Arten den siebten Platz einnimmt.
- Im Vergleich dazu wiesen Erdmännchen eine Vollgeschwisterrate von 60 Prozent und Biber von 73 Prozent auf, während andere Primaten wie Gorillas und Schimpansen deutlich niedrigere Raten im Bereich von 1 bis 6 Prozent zeigten.
- Dr. Dyble vermutete, dass die menschliche Monogamie sich wahrscheinlich aus dem nicht-monogamen Gruppenleben entwickelt hat, ein einzigartiger Übergang unter den Säugetieren, und stellte klar, dass die Studie die reproduktive Monogamie misst und dabei kulturelle Praktiken berücksichtigt.
Hier laden Sie die Kurzform des Beitrages
Forscher sagen, dass der Mensch von Natur aus möglicherweise viel monogamer ist, als bisher angenommen .
Die Monogamie beim Menschen ist eher mit der exklusiven Paarung bei Erdmännchen und Bibern vergleichbar als mit der unserer primaten Verwandten , sagt der Anthropologe Mark Dyble von der Universität Cambridge.
Monogamie, also die Praxis, sich jeweils nur mit einem Partner zu paaren, gilt weithin als ein Eckpfeiler der Gesellschaft, obwohl Forscher immer wieder eine Reihe von Paarungsnormen beim Menschen feststellen.
Eine neue, von Dr. Dyble entwickelte Methode zeigt, dass Menschen deutlich häufiger monogam leben als andere Primaten. Die Methode berechnet die Monogamieraten verschiedener Arten anhand des Anteils von Voll- und Halbgeschwistern.
Arten mit höheren Monogamieraten bringen wahrscheinlich mehr Vollgeschwister hervor, argumentiert Dr. Dyble.
Auf dieser Grundlage entwickelte er ein Computermodell, das Geschwisterdaten aus in den letzten Jahren durchgeführten genetischen Studien auf die bekannten Paarungsstrategien verschiedener Arten abbildete, um daraus deren geschätzte Monogamieraten abzuleiten…. .
Positionspapier: Wieviel Bewegung brauchen wachsende Hunde?
Der Mythos, dass Welpen vom Zeitpunkt der Übergabe an die neue Familie durch normale Bewegung geschädigt werden könnten, hält sich leider noch immer hartnäckig und wird weiterhin von vielen Züchtern und Hundetrainern verbreitet.
Das Positionspapier der Schweizerischen Tierärztlichen Vereinigung für Verhaltensmedizin STVV und des Schweizerischen Verbands für Tierphysiotherapie SVTPT hat in Zusammenarbeit mit Dr. Daniel Koch ein auf neuen wissenschaftlichen Studien basierendes Update erhalten.
Viele Hundezüchter propagieren für die Aufzucht von Welpen und Junghunde einen restriktiven Bewegungsplan.
Dies mit der Absicht, das Risiko für hereditär mitverursachte Gelenkerkrankungen wie zum Beispiel Ellbogen (ED)-, Hüftdysplasie (HD) oder Osteochondrose zu minimieren.
Es findet sich allerdings keine wissenschaftliche Publikation, welche den Zusammenhang von limitierter Bewegung im ersten Lebensjahr und dem Auftreten von skelettalen Problem nachweist.
Hier können Sie das Positionspaier downloaden.
Labo Talk Nr. 28: Hygiene in der Tierarztpraxis – mehr als nur Desinfektion
In der aktuellen Labo Talk-Podcast-Folge vom 12.02.2026, spricht Alexandra Herbst über Hygienemanagement im Praxisalltag
In dieser Folge von „Labo Talk People“ spricht Moderatorin Eva Maria Kalbhenn mit Tierärztin Alexandra Herbst aus der Abteilung Mikrobiologie bei Laboklin.
Alexandra gibt spannende Einblicke in ihren beruflichen Werdegang, ihre Begeisterung für Mikrobiologie und vor allem in das Thema Hygiene in Tierarztpraxen.
Sie erklärt, was unter Hygiene genau verstanden wird, warum regelmäßige Hygieneuntersuchungen so wichtig sind und wie solche Überprüfungen praktisch ablaufen – von Abklatschplatten bis zur Kontrolle von Sterilisatoren und Endoskopen.
Außerdem geht es um typische Fehlerquellen im Praxisalltag, relevante Keime wie MRSA oder Biofilmbildner und um die Vorteile eines professionellen Hygienemonitorings.
Neben fachlichen Themen erfahren die ZuhörerInnen auch Persönliches: warum Alexandra schon immer Tierärztin werden wollte, was sie an ihrer Arbeit bei Laboklin besonders schätzt und wie sie ihre Freizeit verbringt.
Eine informative und zugleich sympathische Folge rund um Menschen, Tiere und Hygiene.
