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NEWS
von der AVA und aus der Branche
Lüften kann tödlich sein: die unterschätze Gefahr für Hauskatzen
Der Sommer ist da und das bedeutet viel Lüften – doch was für Menschen frische Luft bedeutet, kann für Katzen zur tödlichen Gefahr werden. Gekippte Fenster sind offenbar ein unterschätztes Risiko, das jährlich hunderte von Katzen das Leben kostet. Tierärzte sprechen vom sogenannten Kippfenstersyndrom – einem Phänomen, das besonders Wohnungskatzen betrifft.
Warum werden Kippfenster zur Todesfalle?
Katzen sind von Natur aus neugierige und gelenkige Tiere. Sehen sie draußen einen Vogel oder eine Maus, wollen sie sofort ihrer Beute hinterherjagen. Dabei machen sie auch nicht vor gekippten Fenstern halt. Die Faustregel lautet: Wenn der Kopf durchpasst, passt der Rest auch – doch genau hier liegt die tödliche Gefahr… .
Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie
Die Fraktionen von Union und SPD beantragen die Einsetzung einer Enquete-Kommission zur „Aufarbeitung der Corona-Pandemie“. Die Pandemie habe Bürger, Zivilgesellschaft, staatliche Institutionen, Betriebe sowie Kunst und Kultur mit Herausforderungen von historischer Tragweite konfrontiert, heißt es in dem Antrag (21/562) der Fraktionen, der an diesem Mittwoch auf der Tagesordnung steht.
Die Corona-Pandemie habe tiefgreifende Auswirkungen gehabt insbesondere auf das Gesundheitswesen, die Bildungseinrichtungen und den Sozialstaat und auch zu tiefgreifenden Veränderungen im Familienalltag und im Lebensalltag von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geführt. Zudem seien Selbstständige, Beschäftigte und Arbeitgeber sowie das kulturelle Leben vor existentielle Herausforderungen gestellt worden.
Angesichts der existenziellen Bedrohung und der tiefgreifenden Verunsicherung habe die Aufgabe darin bestanden, schwerwiegende Folgen, insbesondere für vulnerable Gruppen, bestmöglich abzuwenden.
Eine umfassende, die Perspektiven der Bürgerinnen und Bürgern einbeziehende und wissenschaftlich fundierte Aufarbeitung der Pandemie sowie des staatlichen und gesellschaftlichen Handelns während dieser Zeit sei unerlässlich, um belastbare Schlussfolgerungen für die Zukunft zu ziehen, heißt es in dem Antrag weiter.
Die Enquete-Kommission soll der Vorlage zufolge ein Gesamtbild der Pandemie, ihrer Ursachen, Verläufe und Folgen einerseits sowie der staatlichen Maßnahmen andererseits umfassend und verständlich aufzeigen und dazu Daten und Fakten zugänglich machen und Transparenz stärken. Das Ziel sei, beim Auftreten einer vergleichbaren Pandemie aus den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie heraus so vorbereitet zu sein, dass schnell, wirksam und mit einer klaren Kommunikation der Ziele gehandelt werden könne.
Der Enquete-Kommission sollen 14 Mitglieder des Bundestages sowie 14 Sachverständige angehören. Die Unionsfraktion soll fünf Mitglieder benennen, die Fraktionen von AfD und SPD jeweils drei Mitglieder, die Grünen-Fraktion zwei Mitglieder und die Linke-Fraktion ein Mitglied. Die Sachverständigen sollen im Einvernehmen der Fraktionen benannt werden, wobei eine angemessene Beteiligung der Länder und Kommunen sichergestellt werden soll.
Die Enquete-Kommission soll ihren Abschlussbericht bis zum 30. Juni 2027 vorlegen. Die Vorlage von Zwischenberichten zu einzelnen abgeschlossenen Untersuchungsaspekten ist zulässig. Dies könne eine zeitnahe parlamentarische und politische Befassung mit den Ergebnissen ermöglichen, heißt es.
Deutscher Bundestag, Parlamentsnachrichten, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
LKV Bayern und die ZuchtData sind Partner im CEADS-Projekt
Pressemeldung, 25.06.2025: Für eine vertrauenswürdige Datennutzung in der Landwirtschaft
Das Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e.V. – LKV Bayern – und die ZuchtData EDV-Dienstleistungen GmbH sind als Mitglied im Rinder Daten Verbund (RDV) Partner im europäischen Leuchtturmprojekt Common European Agricultural Data Space (CEADS). Unter der Leitung von Dr. Florian Grandl, RDV-Geschäftsführer und LKV-Abteilungsleiter Digitalisierung und Coding, setzt die Selbsthilfeorganisation für Nutztierhalter mit Hauptsitz in München zusammen mit der österreichischen ZuchtData EDV-Dienstleistungen GmbH ein starkes Zeichen für eine transparente, sichere und zukunftsgerichtete Datennutzung in der Landwirtschaft.
In der modernen Landwirtschaft wächst die Menge an verfügbaren Daten rasant – ein Trend, der unter dem Stichwort „Data Growth“ enorme Chancen bietet: etwa für präzisere Dünge- und Bewässerungsstrategien, die Früherkennung von Krankheiten in der Herde und bei Einzeltieren oder optimierte Lieferketten. Gleichzeitig steht die Branche aber auch vor grundlegenden Vertrauensfragen in den Bereichen Datensouveränität und -eigentum, Datensicherheit und Datenschutz sowie Vertrauensbildung durch Transparenz und Mehrwert und beschäftigt sich mit Fragen wie: Wem gehören die erfassten Daten, wer trägt Verantwortung, und wer erhält Zugriff und Kontrolle? Ebenso relevant sind die Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz, etwa durch IT-Schutzmaßnahmen und Anonymisierung. Für Vertrauensbildung braucht es darüber hinaus sichtbaren Mehrwert, verständliche Datenstandards und rechtssichere, nutzenorientierte Lösungen – damit Landwirtinnen und Landwirte fundiert in digitale Technologien investieren können. Hier setzt CEADS an: Das Projekt ist Teil der European Strategy for Data der EU und zielt darauf ab, eben diese Vertrauensgrundlage zu schaffen und einen sicheren und vertrauenswürdigen europäischen Datenraum für die Landwirtschaft aufzubauen. Im Zentrum steht der Datenaustausch zwischen Landwirten, Behörden, Forschung und Industrie, um Innovationen wie KI-gestützte Analysen, die grüne Transformation und eine administrative Entlastung zu ermöglichen.
Die zentralen Bestandteile des CEADS-Projekts gliedern sich in drei Bereiche: Governance-Modelle regeln Eigentum, Nutzung und Vergütung von Daten, eine technische Referenzarchitektur sorgt für standardisierte Schnittstellen und Interoperabilität – unter Einbezug bestehender Initiativen wie AgriDataSpace – und eine breite Stakeholder-Einbindung stellt Praxisnähe und Akzeptanz sicher. So können zukünftig alle beteiligten Unternehmen von diesem gemeinsamen Datenraum profitieren. Der Landwirt selbst gewinnt schlussendlich durch verbesserte Werkzeuge für die Zucht und das Herdenmanagement und vor allem durch die Verringerung des administrativen Aufwands für die Eingabe von Daten bei hohen Datensicherheitsstandards.
CEADS vernetzt landwirtschaftliche Betriebe, Unternehmen, Forschung und Verwaltung grenzübergreifend – für einen fairen, nachhaltigen und datengestützten Agrarsektor auf Basis des europäischen Rechtsrahmens und europäischer Werte. Ein besonderer Fokus liegt auf der Umsetzung praxisnaher Anwendungsfälle aus Pflanzenbau und Tierhaltung zur Erprobung des Datenraums in Deutschland und Europa. „Der Aufbau einer digitalen Infrastruktur, die es landwirtschaftlichen Akteuren in Deutschland und Europa ermöglicht, Daten sicher, kontrolliert und interoperabel auszutauschen, schafft klare Leitlinien für effizientere Ressourcennutzung, verbessertes Tier- und Pflanzenwohl sowie mehr Planungssicherheit in der Landwirtschaft“, erklärt Dr. Florian Grandl, Abteilungsleiter Digitalisierung und Coding beim LKV Bayern und RDV-Geschäftsführer. „Als Partner des CEADS-Projekts will das LKV Bayern und die ZuchtData in der Verbundpartnerschaft mit dem RDV Synergien schaffen – zum Wohle unserer Landwirtinnen und Landwirte, der Nutztiere und für mehr Effizienz in der Landwirtschaft.“
Mehr Informationen über das CEADS-Projekt erhalten Sie unter www.ceads.eu.
Über den Rinder Daten Verbund
Der Rinder Daten Verbund (RDV) ist ein Zusammenschluss mehrerer regionaler Landwirtschaftsorganisationen in Deutschland und Österreich, der eine gemeinsame Datenplattform für Rinderdaten betreibt. Ziel ist es, Daten aus Tierhaltung, Zucht, Leistungskontrolle und Herdenmanagement effizient zu erfassen, zu vernetzen und landwirtschaftlichen Betrieben sowie Partnern zugänglich zu machen – unter Wahrung der Datensouveränität. LKV-Abteilungsleiter Digitalisierung und Coding, Dr. Florian Grandl, ist Geschäftsführer der RDV EDV Entwicklungs- und Vertriebs GmbH und verantwortet die strategische Ausrichtung sowie die operative Steuerung des Unternehmens.
Pressekontakte:
LKV Bayern e.V. Jutta Witte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, E-Mail: jutta.witte@lkv.bayern.de
Rinderzucht Austria, Lukas Kalcher, Öffentlichkeitsarbeit, E-Mail: kalcher@rinderzucht.at
Schweinepest im Sauerland: Offenbar neue Virusvariante (Radiobericht in WDR 5)
Im Sauerland breitet sich eine neue Variante der Schweinpest aus. Experten des Friedrich-Löffler-Instituts haben das Virus bei mehreren toten Wildschweinen im Kreis Olpe nachgewiesen. Jonas Helm mit Einzelheiten im Radiobericht im WDR 5.
Ranking der Gesundheitsgefährdung im Beruf: Tierärzte und Elektriker am meisten gefährdet
Die Online-Plattform DeutscheMedz.de hat 72 Berufe nach ihrem gesundheitlichen Gefährdungspotenzial untersucht. Dabei gab es durchaus etwas überraschende Ergebnisse: Tierärzte haben das höchste Gesundheitsrisiko im Beruf, körperlich besonders anstrengend ist der Job des Elektrikers. Die größeren gesundheitlichen Gefährdungspotenziale werden in vielen Berufen aber dennoch nicht durch entsprechend höhere Gehälter „entschädigt“.
Obwohl Tierärzte in keiner einzelnen Kategorie Spitzenreiter sind, machen ihre durchgehend hohen Werte in mehreren Risikofaktoren ihren Beruf insgesamt zum gefährlichsten für die Gesundheit.
Eine der größten Gefahren ist die Aussetzung von Infektionskrankheiten wie Borreliose, Tollwut und Salmonellose. Hier erreichen sie 80 von 100 möglichen Punkten und sind diesen Risiken damit mehrmals pro Woche ausgesetzt.
Der regelmäßige Kontakt mit Tieren setzt sie zudem einem überdurchschnittlichen Risiko für kleinere Verletzungen wie Verbrennungen, Schnitte, Bisse und Stiche aus. Hierfür erhalten sie 77 Punkte, dieselbe Punktzahl wie für die Aussetzung von Schadstoffen wie Pestiziden und Narkosegasen.
Auf den folgenden Plätzen rangieren die Flugbegleiter (96 von 100 Punkten), die besonders der Lärmbelastung ausgesetzt sind, sowie die Zahnärzte (95 von 100)… .
Gefährliche Krankheiten für den Hund: Vorsicht, die Braune Hundezecke kann sogar in Wohnungen lauern
Die Zecken treiben wieder ihr Unwesen – darunter auch eine Art, die seit einigen Jahren für Aufsehen sorgt: Die Braune Hundezecke breitet sich bei uns aus, vermehrt sich rasend schnell – und kann Hunden sehr gefährlich werden!
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Sie krabbeln und stechen wieder: Die Zecken-Saison hat begonnen! Darunter auch eine Art an Parasiten, die Deutschland mehr und mehr heimsucht: Die sogenannte Braune Hundezecke ist mittlerweile bei uns eingewandert, wie Forscher*innen der Universität Hohenheim mitgeteilt haben. Und sie warnen vor ihrer Ausbreitung, denn die Zecken vermehren sich rasend schnell – und können für Hunde sehr gefährlich werden.
Neuer Parasit in Deutschland: Forscher*innen warnen vor der Braunen Hundezecke
Die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) ist eigentlich im Mittelmeerraum und Nordafrika heimisch. Doch aufgrund der steigenden Temperaturen scheint sie sich mittlerweile auch in Deutschland wohl zu fühlen: Am liebsten hat sie es nämlich um die 25 Grad und trocken – und natürlich, wenn ein Hund in der Nähe ist. Dann krabbelt die Braune Hundezecke aus ihren vorzugsweise kleinen, steinigen Spalten und schlägt – bzw. sticht – zu.
Weil in Deutschland extrem viele Hunde in Wohnungen leben, kann das zu einem echten Problem werden, denn "anders als unser Gemeiner Holzbock kann die Braune Hundezecke sehr gut in Wohnungen überleben", weiß Katrin Fachet vom Fachgebiet Parasitologie der Uni Hohenheim. In unseren warmen und vor allem trockenen Wohnungen fühle sich das Tierchen aus dem Mittelmeerraum demnach äußerst wohl… .
Tierschutz kontra Brauchtum: „Hahneköppen“ bleibt erlaubt - aber Auflagen strenger
Der jahrhundertealte Brauch des „Hahneköppens“ im Bergischen Land bleibt erlaubt, aber die Auflagen werden strenger. Das ist das Ergebnis eines Vergleichs, den zwei Vereine am Düsseldorfer Verwaltungsgericht mit der Stadt Solingen geschlossen haben, wie ein Gerichtssprecher berichtete (Az.: 23 K 6911/24).
Früher wurde das Spektakel blutig betrieben: mit lebenden Tieren, kopfüber aufgehängt, denen mit verbundenen Augen der Kopf abgeschlagen wurde. Seit rund 200 Jahren werden nur noch tote Hähne verwendet. Aber auch dagegen regt sich seit längerem Kritik.
Auf die Nutzung einer Attrappe wollten sich die Vereine dennoch nicht einlassen: Diese verlören ihren Kopf erfahrungsgemäß entweder zu früh oder zu spät, argumentierten sie.
„Es dürfen künftig nur noch Tiere verwendet werden, die nicht zu diesem Zweck getötet wurden“, sagte der Gerichtssprecher zum Inhalt des Vergleichs. Der Hahn müsse aus tierschutzrechtlich vertretbaren Gründen geschlachtet werden – etwa bei einer unheilbaren Krankheit.
Das Land Nordrhein-Westfalen hatte 2024 den Veterinärämtern mitgeteilt: Die Tötung von Tieren zur Verwendung bei Brauchtumsveranstaltungen wie dem „Hahneköppen“ sei nicht vom Tierschutzgesetz gedeckt.
Hitzschlag beim Hund erkennen und richtig handeln
Ein Sommertag mit angenehmen Temperaturen scheint harmlos – doch für Hunde kann selbst ein Schattenplatz zur tödlichen Falle werden. Denn ein Hitzschlag droht schneller, als viele denken. Wer nicht rechtzeitig die Warnzeichen erkennt, riskiert das Leben seines Vierbeiners. PETBOOK erklärt, woran Sie einen Hitzschlag beim Hund erkennen und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen Sie ergreifen können. Denn schnelles, besonnenes Handeln kann in dieser Notsituation über Leben und Tod entscheiden.
Dass man den Hund bei hohen Temperaturen nicht im Auto lässt, wissen viele. Trotzdem wird die Gefahr eines Hitzschlages immer noch unterschätzt. Denn auch bei für uns angenehmen 22 Grad kann Hunden schon ein Hitzschlag drohen – nicht nur im Auto. Lesen Sie im Folgenden, wie die Symptome dieser gefährlichen Überhitzung aussehen und was Sie im Notfall unternehmen können. Denn leider handeln viele unüberlegt und machen die Situation damit noch schlimmer.
Wie Hunde ihren Körper selbst abkühlen
Hunde regulieren ihre Körpertemperatur nicht wie wir Menschen durch Schwitzen. Die Vierbeiner besitzen zwar einige wenige Schweißdrüsen an den Pfoten. Doch diese dienen nicht der Thermoregulation, sondern sollen in erster Linie Duftbotschaften für ihre Artgenossen hinterlassen.... .
Bauerntag: Impulse für Landwirtschaft und Tierschutz erwartet
Beim Deutschen Bauerntag in Berlin stehen Themen wie Entlastungen für Landwirte und Tierschutzfinanzierung im Mittelpunkt, wobei Bauernpräsident Rukwied konkrete Maßnahmen von der neuen Regierung fordert. Agrar- und Umweltminister betonen in ihren Reden die Notwendigkeit des Dialogs zur zukünftigen Gestaltung der Landwirtschaft.
Beim Deutschen Bauerntag in Berlin rücken bedeutende Themen wie Entlastungen für Landwirte und eine gesicherte Finanzierung für den Tierschutz in den Fokus der Diskussionen. Bauernpräsident Joachim Rukwied hat von der neuen Bundesregierung konkrete Maßnahmen eingefordert, um Fortschritte in diesen Bereichen herbeizuführen.
Noch am selben Tag, da der Bauerntag stattfindet, stehen auch Reden von Agrarminister Alois Rainer (CSU) und Umweltminister Carsten Schneider (SPD) auf der Agenda. Beide Minister werden ihre Perspektiven darlegen und mit den Landwirten in den Dialog treten, um die Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland aktiv zu gestalten.
Vor dem Bauerntag hat das Bundeskabinett einen wichtigen Schritt unternommen: Pläne von Agrarminister Rainer zur Aufhebung bestimmter Dokumentationspflichten beim Düngemittel-Einsatz wurden gebilligt. Ebenfalls geplant ist eine Rolle rückwärts bei der Abschaffung der Agrardiesel-Vergünstigungen, auf die sich die Ampel-Koalition trotz erheblicher Bauernproteste geeinigt hatte, was nun zum Jahr 2026 revidiert werden soll.
Deutsches Tierschutzbüro deckt auf: Gefärbte Ostereier kommen auch aus Käfighaltungsbetrieben
Ermittlung der Staatsanwaltschaft Münster laufen gegen solch einen Betrieb wegen Tierquälerei – keine Eier zu Ostern
Knapp 20 Mrd. Eier wurden 2021 in Deutschland gegessen, soviel wie noch nie. Pro Kopf sind das 239 Eier und vor allem jetzt in der Osterzeit nimmt der Konsum von Eiern, vor allem von gefärbten Eiern massiv zu. „Fast überall werden die bunten Eier verschenkt, verkauft oder als Mitbringsel angeboten“ so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro.
Aber genau vor diesen Ostereiern warnt jetzt das Deutsche Tierschutzbüro, denn der Eier-Stempel, der u.a. die Haltungsform angibt, muss bei verarbeiteten Lebensmitteln nicht angegeben werden. Da bunte Ostereier gekocht und gefärbt werden, gelten sie als verarbeitetes Lebensmittelt und eine Kennzeichnung ist damit nicht gesetzlich vorgeschrieben. „Viele Ostereier stammen aus der tierquälerischen Käfighaltung“ so Peifer….
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AVA-Kommentar: Zurzeit kursieren überall auffällig viele Pressemeldungen des Deutsches Tierschutzbüros... .
