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NEWS
von der AVA und aus der Branche
EU-Schlachtschweinemarkt: Festtage sorgen für Stabilität
Auf den europäischen Schlachtschweinemärkten sind die Preise zuletzt überwiegend seitwärts gegangen. Stabilität schafften das inzwischen florierende Weihnachtsgeschäft und die Absenkung der China-Zölle

Auch in Spanien konnten sich die Preise erstmals seit Wochen halten, trotz weiterer Funde von mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) infizierten Wildschweinen in der Restriktionszone bei Barcelona. Mit Blick auf das neue Jahr bereitet das spanische Seuchengeschehen auch in den übrigen EU-Staaten Sorgen, ebenso wie das zu erwartende Abflauen des Schweinefleischabsatzes nach den Feiertagen.
Hierzulande beließ die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ihren Leitpreis am Mittwoch (17.12.) bei unverändert 1,60 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht (SG). Die Lage am deutschen Schlachtschweinemarkt entwickle sich weitgehend ausgeglichen, erläuterte die VEZG. Die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) berichtete von voll ausgelasteten Kapazitäten in den deutschen Schlachtbetrieben.
Regional werde zwar noch immer von kleineren Überhängen berichtet, dennoch gebe es keinerlei Diskussionen über den Preis. Der Schweinefleischabsatz im Lebensmitteleinzelhandel und in der Gastronomie laufe auf Hochtouren. Dabei sei die Versorgungslage bei allen Teilstücken ausreichend. Für die kommenden Wochen erwartet die AMI eine ruhigere Nachfrage. Und die Schlachtungen würden vor den Feiertagen langsam zurückgefahren.
Auch der österreichische Verband landwirtschaftlicher Veredelungsproduzenten (VLV) hielt seine Notierung zuletzt unverändert, und zwar bei 1,54 Euro/kg SG. Nach der Halbierung der chinesischen Strafzölle habe man in der gesamten Branche ein „Aufatmen“ gehört, so der Verband. Daneben verwies auch er auf derzeit gute Verkaufszahlen im Einzelhandel und umfangreiche Aktivitäten in den Schlachthöfen. Dennoch gebe es Warteschlangen vor den Schlachtrampen, da viele Mäster noch vor den Feiertagen ihre schlachtreifen Partien absetzen wollten. Weil das feiertagsbedingt nicht gelinge, würden „nicht wenige Schlachttermine“ ins neue Jahr verschoben.
26 ASP-infizierte Wildschweine
Die belgischen Danis-Gruppe zahlt in der laufenden unverändert 1,020 Euro/kg Lebendgewicht (LG). Das dänische Schlachtunternehmen Danish Crown (DC) legte seinen Auszahlungspreis für die Kalenderwoche 52 und die erste Kalenderwoche des neuen Jahres bei 1,31 Euro/kg SG und damit auf dem Niveau der nun aktuellen Woche fest. Das Geschäft sei vor Weihnachten sehr rege. Zwischen den Jahren kehre es wohl aber wieder zum normalen Niveau zurück.
In den kommenden Wochen erwartet DC darüber hinaus einen anhaltenden Marktdruck durch die ASP in Spanien. Denn der Seuchenausbruch führe dazu, dass „riesige Mengen Fleisch“ sowohl in Europa als auch weltweit neue Absatzmärkte finden müssten. Auf die chinesischen Strafzölle ging DC nicht ein. Mit einem Zollsatz von 18,6% ist das Unternehmen aber vergleichsweise stark belastet.
Am Marché du Porc Français werden derzeit 1,471 Euro/kg SG gezahlt, nach 1,474 Euro/kg SG eine Woche zuvor. In Spanien blieb die Notierung unter anderem an der Agrarbörse von Bellpuig westlich von Barcelona bei 1,04 Euro/kg LG stehen. Der erste Schock nach dem Ausbruch der ASP bei Wildschweinen in Katalonien scheint abgeflaut, obwohl die Zahl infizierter Tiere auch zuletzt weiter stieg. Positiv getestet wurden bis Mittwoch laut Regierungsangaben insgesamt 26 Wildschweine, alle in der eingerichteten Restriktionszone. Bei weiteren 208 auch außerhalb der Restriktionszone tot aufgefundenen Wildschweinen gab es negative Befunde. Der Nutztierbestand ist bisher nicht betroffen.
Spanien im Vorteil
Stabilisierend auf den spanischen Schlachtschweinepreis dürfte sich auch die Mitteilung aus Peking zu den neuen chinesischen Strafzöllen ausgewirkt haben. Denn die spanischen Betriebe werden meist mit vergleichsweise niedrigen 9,8% belastet, das große Unternehmen Litera nur mit 4,9%. Das verschafft spanischen Anbietern im Chinageschäft Vorteile gegenüber Konkurrenten wie Vion, der in den kommenden fünf Jahren einen Zollsatz von 19,8% zu zahlen hat.
Unterdessen ging in Italien der Schlachtschweinepreis weiter nach unten. Die Notierung für frei vermarktete Schlachtschweine mit einem Gewicht von 144 bis 152 Kilogramm wurde am Donnerstag bei 1,520 Euro/kg LG festgelegt, nach 1,560 Euro/kg LG in der Vorwoche. Auch die Notierung für Vertragsschweine derselben Kategorie fiel um 4 Cent, auf nun 1,660 Euro/kg LG.
EU-Durchschnittspreis nochmals niedriger
Auf europäischer Ebene sank der Durchschnittspreis weiter. In der Woche zum 14. Dezember wurden Schlachtschweine der Handelsklasse E im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten nach Angaben der EU-Kommission für 160,16 Euro/100 kg SG gehandelt. Das entsprach einem Rückgang um 2,0% gegenüber der Vorwoche. Das Vorjahresniveau wurde um 16,8% verfehlt.
Der mit 14,4% größte Preisabschlag wurde aus Portugal gemeldet, gefolgt von Schweden mit 9,9% und Spanien mit 7,0%. In Dänemark verringerte sich der Preis um 2,6% und in Polen um 1,0%, während er in Deutschland und Belgien konstant blieb. Größere Preisaufschläge gab es nur in Kroatien und Rumänien, und zwar von 3,1% beziehungsweise 1,8%.
Weiter keine klare Richtung bei EU-Schlachtrinderpreisen

Die Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union haben zuletzt erneut keine einheitliche Richtung gefunden. Während der Durchschnittspreis für Jungbullen etwas zulegte, gaben die Notierungen für Schlachtkühe und Färsen nach.
In der Woche zum 14. Dezember erlösten Jungbullen der Handelsklasse R3 nach Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel der meldenden Mitgliedstaaten 726,07 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG), was 0,7% über dem Wert der Vorwoche lag.
Das Plus resultierte allerdings aus wenigen außerordentlich starken Preisaufschlägen von bis zu 64% in der Slowakei, den Niederlanden und Italien. Alle übrigen Preissteigerungen fielen eher verhalten aus. So legte der Preis in Dänemark um 2,0% und in Polen um 0,8% zu. Auch die Preisabschläge waren fast alle gering. Beispielsweise verzeichneten Irland und Belgien jeweils Nachlässe um 0,7%. In Bulgarien rauschte der Preis indes um 29,6% nach unten. In Deutschland blieb er unverändert.
Die EU-Notierung für Schlachtkühe gab um 0,3% nach. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden der Kommission zufolge durchschnittlich 608,06 Euro/100 kg SG gezahlt. In Spanien bewegte sich der Preis um 4,5% nach unten, in Irland um 1,1% sowie in Frankreich und Polen um jeweils 0,8%. Hierzulande kosteten Schlachtkühe 0,2% weniger. Dagegen konnten sich die Erzeuger in Österreich über 4,8% höhere Preise freuen. In Italien kam es zu einer Teuerung um 2,3%, in Dänemark um 1,1%.
Auch der EU-Durchschnittspreis von Schlachtfärsen bewegte sich bergab. Für Tiere der Handelsklasse R3 wurden laut Kommission im Mittel 727,42 Euro/100 kg SG gezahlt; das waren 0,3% weniger als in der Woche zuvor. Der mit 4,3% größte Preisabschlag wurde aus Rumänien gemeldet, gefolgt von Italien mit 3,5%. Deutschland verzeichnete einen Preisrückgang um 0,5%. Dagegen stieg der Preis in Ungarn um 10,8%, in den Niederlanden um 5,6% und in Dänemark um 0,7%.
Milchmarkt: Kein Ende der Preiskrise in Sicht
Während in Deutschland eine Debatte um faire Milchpreise tobt, zeigt sich an den Märkten eine uneinheitliche Entwicklung.

An der Süddeutschen Butter- und Käsebörse in Kempten lag die Notierung für Blockbutter am Mittwoch (17.12.) bei 4,05 bis 4,30 Euro/kg, ein Anstieg am oberen Ende der Spanne gegenüber der Vorwoche von 5 Cent. Unterdessen fiel der Preis für kontraktgebundene Päckchenbutter am unteren Ende seiner Preisspanne um 65 Cent auf 3,65 bis 4,85 Euro/kg.
Bei der Auktion am Dienstag (16.12.) auf der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) sank der Butterpreis im Mittel aller Lieferkontrakte auf umgerechnet 4.264 Euro/t; das waren 3,9% weniger als zwei Wochen zuvor.
Die Vollmilchpulvernotierung in Deutschland blieb gegenüber der Vorwoche unverändert. Ab Werk wurden 2,95 bis 3,08 Euro/kg gezahlt. An der GDT fiel der Preis für Vollmilchpulver und lag bei der jüngsten Auktion bei 2.689 Euro/t, ganze 6,9% unter dem Preisniveau vom 2. Dezember.
Magermilchpulver in Nahrungsmittelqualität wurde zuletzt in Deutschland für 1,95 bis 2,13 Euro/kg gehandelt, was einen Preisrückgang von 3 Cent am unteren Ende der Spanne bedeutete. Für Ware in Futtermittelqualität wurde gegenüber der Vorwoche eine Verschiebung des Preiskorridors um 1 Cent nach unten gemeldet, sodass dieser von 1,80 bis 1,82 Euro/kg reichte. An der GDT fiel die Notierung für Magermilchpulver um 3,6% auf 2.068 Euro/t.
Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte kritisierte angesichts der stark gefallenen Preise, dass Landwirte meist erst deutlich nach der Lieferung ihrer Milch erfahren, welcher Preis ihnen gezahlt wird. Sie lobte daher die Absicht der EU-Kommission, eine Vertragspflicht einzuführen. Allerdings würden Molkereien und einige ihnen nahestehenden Interessenvertretungen in Brüssel starke Lobbyarbeit gegen verpflichtende Verträge leisten, so die Grünen-Politikerin. Auch der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) haben sich gegen die Vertragspflicht positioniert.
Ministerin Staudte: „So kann es für die Milchbetriebe nicht weitergehen!“
„Milchpreise im freien Fall“ – das war das Thema eines Treffens von Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte mit Agrarverbänden am Rande einer Landtagssitzung in Hannover.
„So kann es für die Milchbetriebe nicht weitergehen – darüber waren sich im Gespräch alle einig. Landwirtinnen und Landwirte erfahren meist erst Wochen nach Ablieferung ihren Preis für die Milch. Aktuell erhalten sie teilweise nur noch 37 Cent für einen Liter Milch. Damit können sie nicht kostendeckend wirtschaften. Sowohl der Handel als auch die verarbeitenden Molkereien drücken die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse so stark wie in wenig anderen Branchen. Aber auch ein Überangebot am weltweiten Milchmarkt lässt die Preise fallen. Auch auf dem deutschen Markt gibt es derzeit ein Überangebot. Deswegen sind auch Modelle zur koordinierten Milchmengenreduktion bei gleichzeitigem finanziellem Ausgleich sinnvoll“, sagt die Ministerin… .
BayWa mit schlechten Zahlen und ungewisser Zukunft
Die BayWa hat ihre Quartalszahlen für die ersten neun Monate des Jahres vorgelegt und mit 9,6 Mrd. € einen Umsatzrückgang um 22% ausgewiesen.
Die BayWa hat ihre Quartalszahlen für die ersten neun Monate des Jahres vorgelegt und mit 9,6 Mrd. € einen Umsatzrückgang um 22% ausgewiesen. Selbst im Segment Agrar, einem wichtigen Teil des neuen, abgespeckten Konzepts des bayerischen Agrarhandelskonzerns, verzeichnete man einen Umsatzverlust von 18,1%. Aber der Vorstand ist trotzdem guten Mutes. Denn man konnte gleichzeitig durch Sanierungsmaßnahmen einen Ergebnis-Effekt von 120 Mio. € erzielen, berichtete der Vorstandsvorsitzender Hiller. Damit liege man über dem Plan. Der Rückgang sei planmäßig, weil man Unternehmensanteile z.B. die Raiffeisen Ware Austria verkauft habe – an einen der eigenen Großaktionäre.
Rückschläge im Kerngeschäft
BayWa soll langfristig zu einem Agrarhandelskonzern zurückgeschraubt werden, nachdem man sich in den letzten Jahren durch gewagte, auf Pump finanzierte und erfolglose Unternehmenserweiterungen in andere Märkte hoffnungslos verschuldet hatte. Aber auch in den vier Kerngeschäften läuft es nicht gerade rund. Der Umsatz im Segment Agrar sank um 18%, im Segment Technik um 12%, im Bereich Wärme und Mobilität um 5,9% und bei den Baustoffen um 17,9%. Der Treiber ist der Preisverfall bei Rohstoffen und eine am Boden liegende Baukonjunktur… .
Bundeskanzler Friedrich Merz rechnet trotz Verschiebung mit Einigung über Mercosur-Abkommen
Das Mercosur-Abkommen zwischen der EU und vier südamerikanischen Staaten verzögert sich. Für Kanzler Merz ist es eine herbe Enttäuschung - er bleibt trotzdem optimistisch.
Die Unterzeichnung des für die deutsche Wirtschaft wichtigen EU-Freihandelsabkommens mit südamerikanischen Staaten wie Brasilien und Argentinien kann wegen einer von Italien gewünschten Verschiebung frühestens im nächsten Jahr erfolgen.
Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich nach dem EU-Gipfel in Brüssel dennoch zufrieden. Die italienische Regierung habe zugesagt, dass der eigentlich für diesen Samstag geplante Termin in Brasilia spätestens Mitte Januar nachgeholt werden könne, sagte er. Es sei jetzt sicher, dass das Mercosur-Abkommen in Kraft treten könne.
Die Verhandlungen für den Deal mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay hatten bereits 1999 begonnen. Bolivien ist zwar seit Juli 2024 formell Mitglied des Blocks, befindet sich jedoch noch im Prozess der Umsetzung der Mercosur-Normen und ist nicht Vertragspartei des Abkommens mit der EU.
Die neue Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Einwohnern wäre nach Angaben der EU-Kommission die weltweit größte dieser Art und soll auch ein Zeichen gegen die protektionistische Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump setzen. Geplant ist, Zölle und Handelsbarrieren zwischen der EU und der südamerikanischen Wirtschaftsorganisation Mercosur weitestgehend abzubauen.
Dämpfer für Merz
Für Bundeskanzler Merz ist die Verschiebung ein Dämpfer. Er hatte noch am Donnerstag zu Beginn eines EU-Gipfels in Brüssel gesagt, wenn die Europäische Union in der Handelspolitik auf der Welt glaubwürdig bleiben wolle, dann müssten jetzt Entscheidungen getroffen werden. «Und die Entscheidung kann nur lauten, dass Europa zustimmt und dass die Kommissionspräsidentin und der Ratspräsident morgen nach Südamerika reisen und dieses Abkommen unterzeichnen», fügte er hinzu.
Merz hatte schon im Juni gesagt, dass es in der EU keine grundsätzlichen Einwände mehr gegen das Abkommen gebe. Beim Oktober-Gipfel verkündete er dann bei einer Pressekonferenz versehentlich eine Einigung. «Es ist erledigt. Es ist durch», sagte er. Der Weg für das Abkommen sei frei. Kurz darauf wurde er von Ratspräsident António Costa korrigiert.
Wirtschaft drängt auf Abkommen
Zahlreiche Industriebranchen zeigten sich enttäuscht von der Verschiebung. «Die erneute Verschiebung ist ein Rückschlag für Europas Glaubwürdigkeit als geostrategischer Akteur», kritisierte Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI).
Auch für den Verband der Automobilindustrie (VDA) ist die Verschiebung eine «schlechte Nachricht». Die EU sende in Zeiten, in denen eine starke europäische Wirtschaft entscheidend sei, ein Zeichen der Schwäche und setze ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel, kritisierte VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Aus der Chemieindustrie hieß es, die Frustration wachse und eine scheinbar endlose Hängepartie scheine sich fortzusetzen.
Einigung auf stärkeren Schutz von Landwirten
Eigentlich war gehofft worden, dass am Mittwoch vereinbarte Schutzklauseln für die Landwirtschaft den Abschluss des Abkommens bereits an diesem Samstag ermöglichen. Im Fall eines schädlichen Anstiegs der Einfuhren aus den Mercosur-Staaten Brasilien, Uruguay, Paraguay und Argentinien oder eines übermäßigen Preisverfalls für die EU-Erzeuger sollen damit rasch Gegenmaßnahmen in Gang gesetzt werden können. Teil der Einigung ist auch, dass die EU-Kommission eine Erklärung veröffentlichen wird, in der sie eine stärkere Angleichung der Produktionsstandards für importierte Produkte zusichert. Italien wollte nun noch weitere Zugeständnisse.
Landwirte fürchten etwa, dass sie unverhältnismäßiger Konkurrenz aus den Mercosur-Staaten ausgesetzt werden, da Bauern dort unter anderen Bedingungen produzieren können. Tausende demonstrierten deswegen teils gewaltsam am Donnerstag in Brüssel gegen das Abkommen.
Die Polizei setzte Wasserwerfer gegen Demonstranten ein, die versuchten, Absperrungen zu durchbrechen. Zudem wurden Brände gelegt, Pyrotechnik gezündet und Tränengas eingesetzt, wie auf Bildern zu sehen war. Die Angriffe der Demonstranten mit Kartoffeln und Feuerwerk richteten sich auch gegen das Europaparlament.
Bestimmte Mehrheit unter EU-Ländern nötig
Damit die EU das Abkommen abschließen kann, müssen im Rat der Mitgliedstaaten mindestens 15 der 27 EU-Staaten zustimmen. Zudem gilt die Hürde, dass diese zusammen auch mindestens 65 Prozent der Gesamtbevölkerung der EU ausmachen.
Die EU-Kommission hatte die Verhandlungen über das Abkommen im vergangenen Dezember trotz andauernder Kritik abgeschlossen. Wenn Italien dem Abkommen zustimmen würde, wäre aller Voraussicht nach eine ausreichende Mehrheit vorhanden.
Tierseuchenprävention: Bauernverbände sehen in Impfungen keine Pauschallösung gegen Seuchen
Flächendeckende Impfungen gegen Tierseuchen stoßen bei Ostdeutschlands Bauernverbänden auf Skepsis. Warum Aufwand und Nutzen besonders bei Masttieren abgewogen werden müssen.
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«Dann ist immer die Frage, wie teuer ist das Impfen und wie lange werden die Tiere tatsächlich gehalten?», sagte Juliane Streubel, Fachreferentin für Nutztierhaltung beim Sächsischen Landesbauernverband (SLB), der Deutschen Presse-Agentur. So sei eine Impfung gegen die nach wie vor in ostdeutschen Betrieben grassierende Vogelgrippe bei Legehennen womöglich sinnvoll.
Bei Masttieren, die binnen kürzester Zeit geschlachtet werden, sei der Aufwand womöglich höher als der Nutzen. Zudem sei bei geimpften Tierbeständen mitunter schwer erkennbar, ob ein Tier mit tatsächlichen Erregern belastet ist oder nur Rückstände abgetöteter Erreger aus Impfstoffen aufweist. Dies erhöhe bei Schlachtungen womöglich den Testaufwand.
Sorgen vor neuen Virus-Varianten in großen Tierbeständen
Erik Hecht, Sprecher des sachsen-anhaltischen Bauernverbandes, teilt zudem die Befürchtungen von Infektiologen und Virologen: «Wenn Geflügel gegen beispielsweise eine Vogelgrippe geimpft ist, können sie den Erreger trotzdem weiter verschleppen.» Somit können augenscheinlich gesunde Tiere dennoch eine Gefahr für andere Tiere darstellen. Hinzu komme, dass es so in Beständen mit vielen zehn- oder gar hunderttausenden Tieren dazu kommen könne, dass «das Virus einen Entwicklungsschritt macht und dann doch stärkere Auswirkungen hat als wenn man versucht, das möglichst stark einzudämmen», so Hecht.
Zwar existieren mehrere kommerzielle Impfstoffe gegen das Vogelgrippe-Virus, sie sind in Deutschland allerdings noch nicht zugelassen. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) testet ihre Sicherheit derzeit bei Gänsen. Das Institut in Greifswald schätzt das Risiko der seit Oktober verstärkt grassierenden Vogelgrippe nach wie vor hoch ein. Zwar sei das Seuchengeschehen unter Wildvögeln zurückgegangen. Dennoch zirkuliere das Virus.
Erst am Donnerstag hatte es in Sachsen im Kreis Meißen erneut einen Vogelgrippe-Ausbruch gegeben. In einem Großbetrieb in Ebersbach nahe Radeburg im Landkreis Meißen muss der gesamte Tierbestand getötet werden. Betroffen seien rund 310.000 weitere Tiere, nachdem zuvor bereits über 100.000 Tiere getötet werden mussten. Auch der Zoo Leipzig war zuletzt betroffen und musste sämtliche Pelikane töten.
Verbände: Auswirkung der Blauzungenkrankheit geringer
Beim ebenfalls in dieser Woche im Kreis Meißen erstmals seit 16 Jahren nachgewiesenen Serotyp 8 der Blauzungenkrankheit schätzen Experten die Auswirkungen geringer ein. Eine Restriktionszone mit einem Radius von 150 Kilometern betrifft neben ganz Sachsen auch das südliche Brandenburg, Teile von Berlin, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Aus der Zone dürfen für das Blauzungenvirus empfindliche Tiere wie Rinder, Schafe oder Ziegen nur unter bestimmten Bedingungen in virusfreie Regionen innerhalb Deutschlands und der EU gebracht werden. Die Bestände würden sich nach einem Befall in der Regel erholen, so Sachsen-Anhalts Bauernverbandssprecher Hecht. Neben einer Impfung, für die es in Sachsen-Anhalt und Sachsen derzeit keine finanziellen Hilfen gibt, sei auch ein Schutz durch Mückenabwehrmittel möglich.
Die Blauzungenkrankheit ist eine durch bestimmte blutsaugende Stechmücken übertragbare Virusinfektion. «Wir wurden überrascht zu einer Jahreszeit, wo das eigentlich nicht so üblich ist», so SLB-Fachreferentin Streubel. Zwar seien Tiertransporte bei vorheriger Blutuntersuchung weiter möglich. Doch auch hier erhöhen sich Kosten und Aufwand.
Eine Grundimmunisierung mittels des verfügbaren Impfstoffes brauche mehrere Wochen. Die Hoffnung der rund 1.000 Rinderhalter in Sachsen liege nun eher auf kälterer Witterung, sodass die Mücken, die den Erreger übertragen, sich nicht mehr weiter verbreiten könnten.
Finanzielle Hilfen für eine Impfung gegen die Blauzungenkrankheit gibt es neben Brandenburg auch in Thüringen. Dort wurden die Impfbeihilfen im gerade verabschiedeten Doppelhaushalt auch für die kommenden Jahre verlängert. «Da sind wir froh drum», so Beate Köber-Fleck, Hauptgeschäftsführerin des Thüringer Bauernverbandes.
Auch Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hatte zuletzt Erwartungen an eine pauschale Vogelgrippe-Impfung gedämpft. Der CSU-Politiker verwies neben dem Kosten-Nutzen-Verhältnis auch auf Handelsrestriktionen, weil bestimmte Länder geimpftes Geflügel nicht mehr abnehmen. Mit einer Umfrage solle bei Handels- und Geflügelverbänden ausgelotet werden, wie sie zu Impfungen stehen.
Nähern sich bayerische Wölfe dem Menschen?
Immer wieder streifen Wölfe durch Bayern. Doch jetzt sorgt ein Video aus Oberbayern für Unruhe: Zwei Jungwölfe laufen in der Nähe von Spielgeräten an Häusern vorbei. Wie groß ist die Gefahr?
Zwei Jungwölfe sind in einem Dorf im oberbayerischen Landkreis Eichstätt in der Nähe von Spielgeräten gefilmt worden.
Die Aufnahmen aus Altmannstein, die auch vom bayerischen Jagdminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) auf X geteilt worden waren, zeigen nach Bewertung durch Experten zwei Jungtiere, sagte eine Sprecherin des Landesamts für Umwelt (LfU) in Augsburg.
Der Köschinger Forst im Altmühltal sei als Wolfsterritorium ausgewiesen, das werde nun «in leicht veränderter Ausdehnung weitergeführt». Von wem das Video aufgenommen wurde, blieb zunächst unklar. Das Landratsamt Eichstätt bestätigte aber, dass die Aufnahmen vom Donnerstag aus Mendorf stammen, einem Ortsteil der Gemeinde Altmannstein.
Wolfsexperten: «gehört zum normalen Verhalten der Wölfe»
Während Nutzer in den Kommentarspalten unter dem Video Sorge um die Sicherheit der Menschen vor Ort kundtaten und den Abschuss der Tiere forderten, betonten die Experten der zuständigen Behörden, dass das Verhalten der Tiere nicht ungewöhnlich sei - und die Gefahr für Menschen gering.
Wölfe seien zwar grundsätzlich vorsichtig und mieden Menschen, sagte die LfU-Sprecherin. «In dicht besiedelten Kulturlandschaften wie Deutschland kommt es dennoch vereinzelt vor, dass Wölfe an Dörfern vorbeilaufen oder Streusiedlungen durchqueren.» Meistens geschehe dies nachts im Dunklen, manchmal aber auch tagsüber.
Das Landratsamt Eichstätt teilte mit, dass Wölfe, die in von Menschen geprägten Gebieten aufwachsen, zwar Menschen mieden - aber nicht menschliche Strukturen: Wölfe reagierten bei Begegnungen mit Maschinen und Fahrzeugen in der Regel zwar vorsichtig, aber nicht extrem scheu, teilte die Behörde mit. Sie traben meist ohne übermäßige Hast davon.
Gerade Jungwölfe könnten demnach «unerfahren und neugierig» sein. «Es gehört daher zum normalen Verhalten der Wölfe, dass sie gelegentlich auch tagsüber in Sichtweite von bewohnten Gebäuden entlanglaufen oder nachts Dörfer durchqueren. Die Erfahrung zeigt, dass ein solches Verhalten in der Regel keine Gefährdung des Menschen darstellt.»
Konkrete Schritte kündigte das Landratsamt Eichstätt nach der Verbreitung der Aufnahmen zunächst nicht an. «Bei Bedarf» würden «adäquate Maßnahmen» in Absprache mit dem Landesamt für Umwelt eingeleitet.
Wozu Fachleute bei der Begegnung mit einem Wolf raten
Das LfU rät Menschen, die Wölfen begegnen, nicht wegzulaufen, sondern sich langsam zurückziehen, wenn sie Abstand zwischen sich und das Tier bringen wollen. Hundebesitzer sollten ihre Tiere an die Leine nehmen und nah bei sich behalten. Falls ein Wolf zu nahe zu kommen scheint, lautet die Empfehlung: auf sich aufmerksam machen - durch lautes Reden oder Gestikulieren. Was man auf keinen Fall tun sollte: den Tieren hinterhergehen oder sie füttern. Wer in Bayern Wölfe sieht oder filmt, kann sie beim Landesamt für Umwelt oder dem jeweiligen Landratsamt melden.
Ankündigung der US-Regierung: Führendem Institut für Klimaforschung droht das Aus
Die US-Regierung will das renommierte Klimaforschungsinstitut NCAR auflösen. Die Folgen wären fatal: für Klimamodellierungen, die Vorhersage von Extremwetter und noch viel mehr.
Eines der wichtigsten Klimaforschungszentren weltweit soll teilweise geschlossen werden: Am Dienstag, 16. Dezember 2025, kündigte die US-Regierung unter Präsident Trump über den Kurznachrichtendienst X an, das renommierte National Center for Atmospheric Research (NCAR) in Boulder, Colorado, aufzulösen. Mit der Schließung solle »sofort« begonnen werden, sagte Russ Vought, der Leiter des Haushaltsbüros des Weißen Hauses, laut »USA Today«. Wie die Fachzeitschrift »Nature« schreibt, regt sich im US-Kongress allerdings Widerstand gegen die Pläne.
Das 1960 gegründete NCAR widmet sich schwerpunktmäßig der Atmosphärenforschung. Mehr als 800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten dort an Fragen rund um Klima, Wetter und Erdwissenschaften. Die Einrichtung spielt eine zentrale Rolle für die Klimawissenschaften weltweit und ist unter anderem bekannt für ihre Klimamodellierungen, die den Berichten des IPCC zugrunde liegen… .
Mercosur-Abkommen doch gescheitert ?
Das Mercosur-Abkommen zwischen der EU und vier südamerikanischen Staaten verzögert sich. Italien fordert mehr Schutz für Landwirte. Für Kanzler Merz ist es eine herbe Enttäuschung.
Die eigentlich für diesen Samstag geplante Unterzeichnung des EU-Freihandelsabkommens mit vier südamerikanischen Mercosur-Staaten muss verschoben werden. Einen neuen Termin soll es nun in der ersten Januarhälfte geben, wie EU-Vertreter am Rande eines Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs in Brüssel ankündigten.
Zuvor hatte die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni mitgeteilt, dass sie noch nicht bereit sei, dem geplanten Abkommen mit den vier Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay zuzustimmen. Damit war klar, dass die für eine Unterzeichnung erforderliche Mehrheit nicht zustande kommt. Für diese wollten an diesem Freitag eigentlich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa nach Brasilien reisen.
Erwartungen von Merz wurden enttäuscht
Auch für Bundeskanzler Friedrich Merz ist die Verschiebung ein deutlicher Dämpfer. Er hatte zu Gipfelbeginn gesagt, wenn die Europäische Union in der Handelspolitik auf der Welt glaubwürdig bleiben wolle, dann müssten jetzt Entscheidungen getroffen werden. «Und die Entscheidung kann nur lauten, dass Europa zustimmt und dass die Kommissionspräsidentin und der Ratspräsident morgen nach Südamerika reisen und dieses Abkommen unterzeichnen», fügte er hinzu.
Merz hatte schon im Juni gesagt, dass es in der EU keine grundsätzlichen Einwände mehr gegen das Abkommen gebe. Beim Oktober-Gipfel verkündete er dann bei einer Pressekonferenz versehentlich eine Einigung. «Es ist erledigt. Es ist durch», sagte er. Der Weg für das Abkommen sei frei. Kurz darauf wurde er von Ratspräsident António Costa korrigiert.
Dass die Grundsatzeinigung nun weiter auf sich warten lässt, wird in deutschen Regierungskreisen als nicht so dramatisch dargestellt. Zwar gebe es eine Verschiebung. «Aber dafür scheint es ziemlich zu sicher sein, dass es kommt.»
Weltgrößte Freihandelszone
Die neue Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Einwohnern wäre nach Angaben der EU-Kommission die weltweit größte dieser Art und soll auch ein Zeichen gegen die protektionistische Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump setzen. Geplant ist, Zölle und Handelsbarrieren zwischen der EU und den Mercosur-Staaten weitestgehend abzubauen. Die Verhandlungen für den Deal dafür starteten bereits 1999.
Zahlreiche Industriebranchen dringen auf das Abkommen und zeigten sich enttäuscht von der Verschiebung. «Die Welt wartet nicht auf Europa - und in Brüssel schafft die EU es nicht, die Lehren daraus zu ziehen», teilte der Verband der Automobilindustrie mit. Aus der Chemieindustrie hieß es, die Frustration wachse, und eine scheinbar endlose Hängepartie scheine sich fortzusetzen.
Italiens Zustimmung entscheidend
Die italienische Regierung teilte nun mit, man sei bereit, das Mercosur-Abkommen zu unterzeichnen, sobald den Landwirten die notwendigen Antworten gegeben werden. «Diese hängen von den Entscheidungen der Europäischen Kommission ab und können rasch konkretisiert werden», hieß es.
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva kündigte an, Melonis Bitte auf Verschiebung bei einem Mercosur-Gipfeltreffen am Samstag zur Entscheidung vorzulegen. Sie habe gemeint, sie benötige eine Woche, maximal einen Monat Zeit, um die Bauern von dem Abkommen zu überzeugen.
Zuvor hatte Lula mit einem Rückzug seines Landes aus dem geplanten Deal gedroht. Sollte das Freihandelsabkommen nicht rechtzeitig vor der geplanten Unterzeichnung am Samstag von den EU-Ländern gebilligt werden, werde Brasilien es nicht mehr unterstützen, hatte der Staatschef der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas gesagt.
Einigung auf stärkeren Schutz von Landwirten
Welche Antworten Italien von der EU-Kommission genau braucht, sagte Meloni nicht. Am Mittwoch hatten sich aber Vertreter der EU-Länder und des Europäischen Parlaments auf zusätzliche Schutzklauseln für die Landwirtschaft verständigt, um den Abschluss des Abkommens zu ermöglichen.
Im Fall eines schädlichen Anstiegs der Einfuhren aus den Mercosur-Staaten Brasilien, Uruguay, Paraguay und Argentinien oder eines übermäßigen Preisverfalls für die EU-Erzeuger sollen damit rasch Gegenmaßnahmen in Gang gesetzt werden können. Teil der Einigung ist auch, dass die EU-Kommission eine Erklärung veröffentlichen wird, in der sie eine stärkere Angleichung der Produktionsstandards für importierte Produkte zusichert.
Landwirte fürchten etwa, dass sie unverhältnismäßiger Konkurrenz aus den Mercosur-Staaten ausgesetzt werden, da Bauern dort unter anderen Bedingungen produzieren können. Tausende demonstrierten teils gewaltsam am Donnerstag in Brüssel gegen das Abkommen.
Die Polizei setzte Wasserwerfer gegen Demonstranten ein, die versuchten, Absperrungen zu durchbrechen, wie die Polizei auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Zudem wurden Brände gelegt, Pyrotechnik gezündet und Tränengas eingesetzt, wie auf Bildern zu sehen war. Die Angriffe der Demonstranten mit Kartoffeln und Feuerwerk richteten sich auch gegen das Europaparlament.
Bestimmte Mehrheit unter EU-Ländern nötig
Damit die EU das Abkommen abschließen kann, müssen im Rat der Mitgliedstaaten mindestens 15 der 27 EU-Staaten zustimmen. Zudem gilt die Hürde, dass diese zusammen auch mindestens 65 Prozent der Gesamtbevölkerung der EU ausmachen.
Die EU-Kommission hatte die Verhandlungen über das Abkommen im vergangenen Dezember trotz andauernder Kritik aus Ländern wie Frankreich abgeschlossen. Wenn Italien dem Abkommen zustimmen würde, wäre aller Voraussicht nach eine ausreichende Mehrheit vorhanden.
Frankreich betonte bei dem Gipfel in Brüssel erneut, noch sei man nicht bereit, das Abkommen zu unterstützen. Präsident Emmanuel Macron sagte, es sei zwar mit den Schutzklauseln viel verbessert worden, aber noch reiche es nicht.
